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Feuerwehr Mürzhofen rettet Jungstörche

 

Die Freiwillige Feuerwehr Mürzhofen unter ihrem Kommandanten Peter Kahofer war sofort zur Stelle, als es am 10. Juli 2013 hieß, die drei Jungstörche im Mürzhofner Storchenhorst auf dem Gasthaus Grabner zu füttern.

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Storchenbetreuerin Sophie Mühlbacher hatte erfahren, dass der männliche Altstorch schon einige Tage nicht mehr zum Horst gekommen war. Die Störchin hatte in der Zwischenzeit ihre drei Jungen ganz allein versorgen müssen und  konnte daher viel zu wenig Nahrung für die halbwüchsigen Jungstörche herbeischaffen. Außerdem gibt es heuer extrem wenige Insekten.

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Da rasch gehandelt werden musste, forderte der Kommandant Peter Kahofer einen Kranwagen der Feuerwehr Mürzzuschlag an und Mürzhofner Feuerwehrleute versorgten die Jungstörche am ersten Tag über eine Drehleiter mit ausreichend vielen Eintagsküken!

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Zur erstmaligen Fütterung kamen viele Feuerwehrleute, auch die Jüngsten waren dabei, um das Know-how für ihren eigenen Fütterungseinsatz zu erhalten.

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Am 11. Juli war dann die Aufstiegshilfe zu einer Dachluke im Inneren des alten, besonders hohen Dachstuhls fertig, seither werden die Störche über diese Dachluke mit Futter versorgt.

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Am 15. Juli sprang die FF Bruck/Mur mit ihrem Kranwagen helfend ein und versorgte die Jungstörche.

Die FF Mürzhofen hat bereits 2007 im gleichen Horst fünf Jungstörche etliche Wochen auf dieselbe Weise gefüttert, weil ein Altstorch gegen einen LKW geflogen und so zu Tode gekommen war.

 

Damit hat die FF Mürzhofen schon acht Jungstörche gerettet!

 

Ein herzliches Dankeschön an die Mannschaften der FF Mürzhofen, Mürzzuschlag und Bruck/Mur für ihren Einsatz zum Wohle der Störche!

 

 

Feuerwehrkameraden als "Vaterersatz" für

Störche

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Mürzhofen füttern seit 10. Juli drei Jungstörche in ihrem Horst - und werden das noch länger tun.

 

Sie sind so etwas wie ein Vaterersatz, die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Mürzhofen. Denn bereits seit dem 10. Juli füttern sie die drei Jungstörche im Horst auf dem Kamin des Gasthauses Grabner im Dorfzentrum. Das Zufüttern wurde notwendig, weil der männliche Altstorch schon davor einige Tage nicht mehr zum Nest gekommen war. "Er ist spurlos verschwunden", sagt auch Sophie Mühlbacher, die Storchenbeauftragte der Region, die den Feuerwehrleuten unter Kommandant Peter Kahofer sehr dankbar für ihren Einsatz ist. Kann doch die Störchin allein ihre Brut nicht ausreichend versorgen.

 

Am ersten Tag der Fütterung musste ein Kranwagen mit Drehleiter von der Feuerwehr Mürzzuschlag kommen - denn es gab keine Möglichkeit, die drei Jungstörche über das Dach zu füttern. Erst am 11. Juli war dann die Aufstiegshilfe im alten und besonders hohen Dachstuhl fertig. Doch am Montag war wieder ein Kranwagen nötig, diesmal der von den Brucker Kameraden. Das Gasthaus hatte Ruhetag, und Schlüssel für den Dachboden war keiner aufzutreiben.

 

Nach Aussage von Sophie Mühlbacher sind bei den Jungstörchen noch keine Anzeichen des Fliegens zu bemerken. Lediglich der Stärkste unter ihnen beginnt schon mit dem Flügelschlagen. Die Mürzhofener Feuerwehrleute werden sich daher noch länger dem Füttern widmen. Aber Peter Kahofer und seine Kameraden haben sich bereit erklärt, so lange wie nötig den "Futterdienst" zu versehen.

 

Es ist nicht das erste Mal, dass die Freiwillige Feuerwehr Mürzhofen diesen Dienst leistet. Bereits 2007 wurden im selben Horst fünf Jungvögel gefüttert. Damals war ein Altstorch gegen einen Lkw geflogen und zu Tode gekommen. In Mürzhofen gibt es übrigens bereits seit 15 Jahren brütende Störche.

 

(Quelle: Kleine Zeitung vom 16.7.2013)

15.7.2013

 

 

 

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